Lebenslauffälschungen: Warum der NZZ-Bericht nur die Spitze des Eisbergs ist

Der aktuelle Bericht der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 30. Januar 2026 lässt aufhorchen: Systematische Fälschungen in Lebensläufen und erfundene Diplome sind kein Randphänomen mehr. Doch für uns bei validato.com ist klar: Die Fälle, die es in die Medien schaffen, sind nur die Spitze des Eisbergs.

Die verborgene Gefahr im Recruiting

In der Praxis bleiben Unregelmäßigkeiten oft über Jahre unentdeckt. Das Risiko ist dabei nicht nur ein Reputationsschaden, sondern oft auch handfester wirtschaftlicher Natur durch Fehlbesetzungen in Schlüsselpositionen. Drei Hebel sind für Unternehmen entscheidend:

  1. Prävention: Ein transparenter Prozess schreckt Bewerber mit unlauteren Absichten bereits im Vorfeld ab.
  2. Standardisierung: Sicherheit entsteht nicht durch Stichproben, sondern durch ein lückenloses System.
  3. Outsourcing: Spezialisierte Partner bieten effiziente Prozesse und rechtssichere Datenzugänge.

Die versteckten Kosten einer Fehlbesetzung

Ein unentdeckter Bluff im Lebenslauf führt fast zwangsläufig zu einer Fehlbesetzung. Die Kosten dafür gehen weit über das monatliche Gehalt hinaus: Recruiter schätzen, dass eine Fehlbesetzung in Führungspositionen bis zu 1,5 Jahresgehälter kosten kann. Darin enthalten sind Onboarding-Aufwände, entgangene Opportunitätskosten und die erneute Suche. Ein systematischer Background Check ist vor diesem Hintergrund keine Ausgabe, sondern eine Investition mit extrem hohem ROI.

Rechtssicherheit und Datenschutz im Fokus 

In der DACH-Region herrscht oft Unsicherheit darüber, was im Rahmen der DSGVO erlaubt ist. Viele Unternehmen verzichten aus Angst vor rechtlichen Fallstricken ganz auf Prüfungen – ein gefährlicher Trugschluss. Professionelle Verifizierungen sind rechtssicher gestaltbar, solange sie transparent kommuniziert werden und auf berechtigten Interessen basieren. Wir bei validato stellen sicher, dass alle Prüfschritte im Einklang mit aktuellen Datenschutzrichtlinien stehen, sodass HR-Abteilungen ohne Compliance-Risiken agieren können.

Echte Talente schützen, Blender identifizieren 

Letztlich geht es auch um Fairness gegenüber den ehrlichen Bewerbern. Wer hart für seine Abschlüsse gearbeitet hat, verdient es, dass diese Leistung gewürdigt und verifiziert wird. Eine Unternehmenskultur, die Wert auf Integrität legt, beginnt bereits beim ersten Kontakt. Indem Sie Background Checks zum Standard machen, senden Sie ein klares Signal: Bei uns zählen echte Kompetenz und Ehrlichkeit. Das stärkt langfristig die Arbeitgebermarke bei den High-Performern, die nichts zu verbergen haben.