Warum Background-Checks heute Schweizer Diskretion brauchen

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Von Reto Marti, Co-Founder & COO, Validato

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In einer Welt, in der politische Einflussnahme, Reputationsrisiken und Sicherheitsbedrohungen zunehmen, reicht es für Organisationen nicht mehr aus, nur auf Vertrauen zu setzen. Doch wer prüft die Prüfer? Warum gerade politische Parteien, kritische Infrastrukturen (KRITIS) und die Luftfahrtbranche heute auf eine unabhängige, zivile Screening-Lösung angewiesen sind, erfahren Sie in diesem Artikel.


Vertrauen ist die Währung unserer Zeit. Ob Wähler, die einer Partei ihre Stimme geben, Passagiere, die in ein Flugzeug steigen, oder Kunden, die einer Bank ihr Vermögen anvertrauen – sie alle setzen voraus, dass die handelnden Personen integer und sicherheitsüberprüft sind.


Bei Validato haben wir uns darauf spezialisiert, genau dieses Vertrauen durch fundierte Integritäts-, Background- und Risikoscreenings zu sichern. Doch in sensiblen Bereichen wie der Politik oder bei kritischen Infrastrukturen stellen sich besondere Anforderungen: Unabhängigkeit und Datensouveränität.

1. Unabhängigkeit als oberstes Gebot

Für politische Parteien oder Mandatsträger ist es undenkbar, sich Screening-Prozessen zu unterwerfen, die staatlich beeinflusst oder geopolitisch motiviert sein könnten. Hier kommt die Schweizer DNA von Validato ins Spiel.

Als unabhängiges Schweizer Unternehmen haben wir keinerlei politische, staatliche oder geopolitische Bindungen. Diese Unabhängigkeit ist essenziell für Sektoren, in denen Objektivität nicht verhandelbar ist. Wir liefern Fakten, keine gefärbten Analysen – egal ob für eine politische Fraktion, einen Energieversorger oder ein multinationales Unternehmen.

2. Schweizer Datensouveränität: Der Schutz vor dem "Gläsernen Bürger"

Ein entscheidender Unterschied zu vielen internationalen Anbietern ist unser Umgang mit Daten. In Zeiten des US Cloud Acts und des Patriot Acts ist die Sorge berechtigt, dass sensible Daten von Screening-Prozessen in fremde Hände gelangen könnten.

Bei Validato gilt:

Schweizer Recht & DSGVO: Alle Prüfungen erfolgen streng nach Schweizer Datenschutzrecht und sind DSGVO-konform.

Kein US-Rechtsdurchgriff: Wir garantieren, dass kein automatischer Datenaustausch mit Drittstaaten erfolgt. Wir sind bewusst nicht Teil eines US-dominierten Datenökosystems.

Hosting: Ihre Daten und die Ergebnisse der Screenings bleiben unter unserer Kontrolle.

Das macht unseren Ansatz besonders wertvoll für europäische Organisationen, die Wert auf Souveränität legen.

3. Zivile Methodik statt Geheimdienst-Methoden

Oft werden Sicherheitsüberprüfungen mit geheimdienstlichen Mitteln assoziiert. Validato geht einen anderen Weg. Wir agieren ausschließlich auf zivilrechtlicher Grundlage.

Wir sind nicht an Sicherheits-, Militär- oder Nachrichtendienste angebunden. Unsere Screenings sind transparent, rechtlich sauber und nachvollziehbar. Das ist entscheidend für Organisationen, die professionelle Risikoprüfungen benötigen, aber bewusst keine polizeilichen oder geheimdienstlichen Verfahren nutzen wollen oder dürfen.

4. Maßgeschneiderte Lösungen für sensible Sektoren

Ein Screening für einen Piloten muss andere Kriterien erfüllen als das für einen Schatzmeister einer Partei. Unsere Methodik ist daher modular und risikobasiert:

  1. Politische Parteien: Wir prüfen auf Reputationsrisiken, finanzielle Integrität und potenzielle Erpressbarkeit durch Dritte. Dabei gilt strikt: Ideologische oder politische Überzeugungen werden nicht bewertet.
  2. Luftfahrt & Flughäfen: Hier stehen Sicherheitsaspekte, Zuverlässigkeit und Compliance im Fokus.
  3. Finanzwesen & KRITIS: Wir identifizieren Insider-Risiken, Sanktionslisten-Treffer und potenzielle Interessenkonflikte.

Fazit: Schutz, nicht Überwachung

Das Ziel unserer Arbeit ist niemals die Kontrolle von Meinungen. Unser Ziel ist der Schutz. Wir schützen Organisationen vor Haftungsrisiken, wir schützen Entscheidungsträger davor, erpressbar zu werden, und wir schützen die Öffentlichkeit vor systemischen Risiken.

Mit Validato entscheiden Sie sich für einen Partner, der Sicherheit mit europäischer Rechtsstaatlichkeit und Schweizer Diskretion verbindet.

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Über den Autor: Reto Marti ist Co-Founder und COO von Validato. Als Experte für operative Exzellenz und HR-Compliance verantwortet er den Aufbau rechtssicherer Screening-Infrastrukturen in hochregulierten Märkten. Sein Fokus liegt darauf, die komplexen Anforderungen der DSGVO sowie internationaler Compliance-Standards in effiziente, skalierbare und automatisierte Prozesse für moderne Unternehmen zu übersetzen. Vernetzen Sie sich mit Reto Marti: Reto Marti

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